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	<title>Remifemin Wechselweiber</title>
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	<description>Remifemin Plus</description>
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		<title>Ein letztes Mal schwanger?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Regel ist sieben Tage überfällig, der Busen kracht, die Gedanken schlagen Purzelbaum. Mit 47 Jahren noch einmal schwanger. Das ist der Hammer! Meine Regel kommt sonst immer pünktlich. Dieses Wechselbad der Gefühle ist kaum zu beschreiben. Plötzlich sehe ich unterwegs nur noch Frauen mit dicken Bäuchen und Kinderwagen vor der Hüfte – alle gefühlt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Regel ist sieben Tage überfällig, der Busen kracht, die Gedanken schlagen Purzelbaum. Mit 47 Jahren noch einmal schwanger. Das ist der Hammer! Meine Regel kommt sonst immer pünktlich. Dieses Wechselbad der Gefühle ist kaum zu beschreiben. Plötzlich sehe ich unterwegs nur noch Frauen mit dicken Bäuchen und Kinderwagen vor der Hüfte – alle gefühlt fünfzig Jahre jünger als ich. Trotzdem bin ich irgendwie stolz auf meine prallen Brüste.</p>
<div id="attachment_767" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.wechselweiber.de/wp-content/uploads/2012/05/Fotolia_30346795_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-767" title="stock_20110228_06" src="http://www.wechselweiber.de/wp-content/uploads/2012/05/Fotolia_30346795_XS-300x300.jpg" alt="Kinderzimmer" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Im Geiste schon eingerichtet: Das neue Zimmer für Nachwuchs Nummer vier</p></div>
<p>Ich zähle meine grauen Haare und überlege, ob eine chemische Tönungs-Keule dem ungeborenen Baby Schlimmes antut. Gleichzeitig zähle ich die Jahre weiter bis zur Schulentlassung des Kindes – ich bin dann fast Rentnerin. Noch einmal PEKIP, Nacktbaden und Spielplätze? Ich erinnere mich nur zu gut an die Ausnahmesituationen bei den Windpocken der Kleinen und der Auswahl von Kindergarten und Schule. Nein – ich will kein weiteres Kind! <span id="more-764"></span>Ich suche fassungslos nach Gründen, warum unsere Verhütung versagt hat. Bin mir sicher, zu alt für eine weitere Mutterschaft zu sein. Ich diskutiere eine Nacht hindurch mit mir selbst, ob ich die Abtreibung verkraften würde. Gleichzeitig ist in Gedanken der Architekt schon bestellt, um eine einigermaßen praktikable Lösung für ein viertes Kinderzimmer zu schaffen. Wann sage ich es meinem Mann? Morgen&#8230;</p>
<p>In dieser Nacht setzt sie ein – die überfällige Regel. Vor Erleichterung fließen die Tränen in Sturzbächen. Komisch – dennoch bleibt ein kleines bisschen Wehmut.</p>
<p>Von zwei Seiten höre ich es gleichzeitig. Mensch Lisa, hättest du uns doch gleich gefragt. So gehen die Wechseljahre los. Die Regel kommt halt nicht mehr pünktlich auf Gongschlag. Da fühlt man sich halt mal hormonell verquer. Ja, verquer passt ganz gut. Ich fühle mich so richtig dazwischen. Gestern noch verlässliches Muttertier, jetzt im Umbruch. Bin gespannt wie es weiter geht. Aber wenn ich ehrlich bin, ein wenig genossen habe ich meine letzte und sehr kurze Schwangerschaft dann doch!</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>eure Lisa</p>
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		<title>„Carmen, darüber spricht man nicht!“</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 07:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carmen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Carmen, darüber spricht man nicht!“ „Was meinst du?“ „Sprich doch nicht immer davon.“ Das „böse“ Wort  kam nicht über die Lippen meiner Tante Sophie. Wir hatten telefoniert und ich hatte ihr gerade abgesagt, da ich wieder in einem leichten Tief  war. Bedingt durch meine Wechseljahre. Tante Sophie gehört zu der Generation von Frauen, die einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Carmen, darüber spricht man nicht!“<br />
„Was meinst du?“<br />
„Sprich doch nicht immer davon.“</p>
<p>Das „böse“ Wort  kam nicht über die Lippen meiner Tante Sophie. Wir hatten telefoniert und ich hatte ihr gerade abgesagt, da ich wieder in einem leichten Tief  war. Bedingt durch meine Wechseljahre.</p>
<div id="attachment_758" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.wechselweiber.de/wp-content/uploads/2012/05/Fotolia_13158086_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-758" title="Psst" src="http://www.wechselweiber.de/wp-content/uploads/2012/05/Fotolia_13158086_XS-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Zum Glück vorbei: Die Zeit des Wechseljahre-Totschweigens...</p></div>
<p>Tante Sophie gehört zu der Generation von Frauen, die einfach weiter gemacht hat, nicht darüber gesprochen hat. Man hat alles erduldet, sich nicht ausgetauscht, nicht Hilfe geholt. Und wenn es nur das Gespräch mit einer Freundin war. <span id="more-757"></span></p>
<p>Ich bin auch dagegen, dass wir bei jedem Wehwehchen von Krankheit reden. Aber es hilft doch, wenn wir Frauen miteinander reden und sehen, hey, du bist mit deinen Problemen  nicht allein auf dieser Welt. Das ist auch der Grund, weshalb  ich hier  für Sie schreibe. Ich möchte einen Austausch.</p>
<p>Gestern zum Beispiel: Ich saß mit einer Kollegin zusammen und sie erzählt mir, dass sie immer total aggressiv wird, kurz bevor sie ihre Tage bekommt. Sie schlägt verbal um sich, merkt es aber erst sehr viel später, wenn das Porzellan schon zerschlagen am Boden liegt.</p>
<p>Ich merke es relativ schnell, wenn wieder das große Elend über mich hereinbricht, und ich kann meine Umwelt vorwarnen. Sie nicht. Das finde ich persönlich schon schwieriger, eben für die Umwelt, ihre Kinder oder ihren Partner. Und damit auch für sie selber.<br />
Oder letzte Woche: Ich „platze“ in ein Gespräch. Sabine und Charlotte reden über ihr Sexleben. Welche Schwierigkeiten sich da auftun, wenn frau keine Lust verspürt, der Mann aber möchte. Sie dann total an sich zweifelt,  was ist mit mir los und es wahrscheinlich am Ende doch nur wieder die Hormone sind.</p>
<p>Wie gehen wir mit solchen Problemen, mit solchen Themen um? Ich hatte zum Beispiel keine Ahnung, dass Aggressivität für uns Frauen in den Wechseljahren auch ein Thema ist. Habe ich bis jetzt nirgends gelesen. Kennen Sie das „Problem“? Wie gehen Sie damit um?</p>
<p>„Reden“ Sie mit uns. Welches Thema ist jetzt gerade für Sie wichtig? Worüber sollen wir schreiben? Was denken Sie über bestimmte Themen, die wir anschneiden?</p>
<p>Wir freuen uns über jeden Kommentar,  jede Anregung,  jeden Impuls.<br />
Ich will über die Wechseljahre reden und sie nicht totschweigen.</p>
<p>In diesem Sinne freue ich mich auf Ihre Reaktionen und wünsche Ihnen eine kreative, mutige Zeit.</p>
<p>Ihre<br />
Carmen</p>
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		<title>Warum bleiben unsere Betten kalt?</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 12:05:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich möchte mich heute einem Thema widmen, was in meinen Frauensalons immer wieder auf offene Ohren trifft und mit Begeisterung diskutiert wird. Das eine oder andere sensible Gemüt möge sich nicht überrollt fühlen, ob des Stoffes, der nun in Zeilen gefasst danieder kommt!! Es geht um nichts Geringeres als die natürliche Sehnsucht nach körperlicher Nähe. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte mich heute einem Thema widmen, was in meinen Frauensalons immer wieder auf offene Ohren trifft und mit Begeisterung diskutiert wird. Das eine oder andere sensible Gemüt möge sich nicht überrollt fühlen, ob des Stoffes, der nun in Zeilen gefasst danieder kommt!! Es geht um nichts Geringeres als die natürliche Sehnsucht nach körperlicher Nähe. Sich als lustvolle, begehrte Frau zu fühlen und das auch auszuleben. Die große, allumfassende Frage die sich hier stellt: Warum bleiben die Betten kalt?</p>
<div id="attachment_753" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.wechselweiber.de/wp-content/uploads/2012/04/Fotolia_20769764_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-753" title="Schlafzimmer" src="http://www.wechselweiber.de/wp-content/uploads/2012/04/Fotolia_20769764_XS-300x275.jpg" alt="Himmelbett" width="300" height="275" /></a><p class="wp-caption-text">Na, wenn das nicht zum wilden Zerwühlen einlädt...</p></div>
<p>Kaum eine meiner Freundinnen oder Freundesfreundinnen die nicht berichtet, dass eine gewisse  Verweigerungshaltung von männlicher Seite aus besteht. Meine Schwester, die als Gynäkologin arbeitet, berichtet dauernd von frustrierten Frauen, deren Partner lieber vor dem Computer sitzen, als mit der Liebsten das Bett zu zerwühlen.</p>
<p><span id="more-752"></span><br />
Wird der Computer zur Verhütung Nr.1? Zur digitalen Traumfrau?  Sind wir Frauen zu stark geworden, das die Männer nicht mehr wissen, wozu sie eigentlich da sind? Oder sind wir alle zu reizüberflutet, um uns Zeit für Hingabe zu nehmen? Hm&#8230;!!??</p>
<p>Was ist zu tun?</p>
<p>An allererster Stelle kann ich nur etwas verändern, wenn ich mich selbst ändere! Für mich war es rasend wichtig, einen gesunden Egoismus zu entwickeln und mich wieder zu stärken. Statt im Bekümmerungswahnsinn für meine 5 Kerle  zu versinken (2 Jungs, 1 Mann dazu, 2 schwarze Kater&#8230;!!) Nach dem Motto: „Ich gönn’ mir ja sonst nix!!?“</p>
<p>Ich denke, eine innere und äußere Attraktivität ist wichtig. Sport gehört für mich an erster Stelle, da es meinen ganzen Körper in Schwung bringt und in Form hält. Hab’ mal wieder ne’ feurige  neue Sportart für mich entdeckt: Zumba! Südamerikanische Musik mit Rhytmen aus Salsa, Rumba, Merengue&#8230;oh mann, das ist so verschärft!! Die Hüfte durch  den Raum shaken, und die „Glocken“ ordentlich in Wallung bringen&#8230;.. Da kommt ein herrliches Lebensgefühl von Leichtigkeit und Fröhlichkeit auf. Wenn ich dann, heiss wie ein Ofen, in der Tür stehe, bleibt das nicht unbemerkt!</p>
<p>So, und nun den Kerl mit dem Versprechen einer geschmeidigen Ganzkörper-Ölung vom Computer weglocken. Für wohlige Stimmung sorgen, Kerzen an und ihn mit einer gehörigen Portion Humor durcharbeiten, bis wir ans Ziel unserer Wünsche kommen. Wozu ein Gatte, wenn nicht zum begatten?! Wir können nicht die Männer ändern, aber die Situation!!</p>
<p>Ich spreche aus eigener Erfahrung und bin immer noch dran zu kapieren, was es mit den „YPSILONS“ so auf sich hat. Zur Erinnerung: Mann: XY- Chromosomen, Frau: XX!! Was für ein Vorteil! Wir haben ne’ Ecke mehr, weil aus dem Y mit nem Stück dran ein X wird!! (Da kann ich direkt mein Bio-Leistungskurs mal mit einbringen, wow!! Doch zu was Nütze gewesen!)</p>
<p>Bei eisener Hartnäckigkeit von aufgestautem Frust, dürfen wir uns auch gerne unserer Wurzeln bewusst werden und an unsere Vorfahren denken, die sich durch Rituale von altem Krempel befreit haben. Am besten in einer gleichgesinnten kleinen Frauencombo zusammentun und an einem ausgewählten Plätzchen ein schönes Feuer machen.  Auf Zettel schreiben, was wir verabschieden möchten. Wem wir verzeihen wollen. Ein schönes Schlückchen Gutes aufmachen und ab ins Feuer mit den Zetteln. Weg damit!!!  Das kann echt befreien!</p>
<p>Außerdem kann ich nur wärmstens empfehlen, Frauensalons zu gründen mit regelmäßigen Treffen. Wir wählen Themen aus, die uns beschäftigen und uns inspirieren. Teilen Freud und Leid, stärken uns gegenseitig. Was gibt es doch für herrliche Granatenweiber auf diesem Planeten!!!!</p>
<p>Auch ein kleiner Flirt kann dazu beitragen, sich überhaupt mal wieder zu spüren. Kopfkino und ein Flow im Körper&#8230;..gutes Gefühl! Ähm: Gegessen wird aber zu Hause!! Wenn wir dann mit unserem wiederbelebtem und ausgeglichenem Ganzkörpergefühl ein kleines Überraschungswochenende zu zweit buchen und den Liebsten dorthin entführen&#8230;.ja dann&#8230;.darf doch dem zu zerwühlendem Bette nichts mehr im Wege stehn!!!</p>
<p>Lasst es Euch unbedingt gut gehen!<br />
Lieben Gruß<br />
Beate</p>
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		<title>Synchrone Wechseljahre?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 07:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim Netzschnüffeln – so möchte ich grad mal mein Surfen durch das Web unter dem Stichwort „Wechseljahre“ nennen, da es gleich noch um Wölfe und Schweine gehen wird – bin ich auf ein skurriles Thema gestoßen, das seit mehreren Jahrzehnten immer wieder diskutiert wird: die Synchronisation der Menstruation bei Frauen. Und da soll es auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Beim Netzschnüffeln – so möchte ich grad mal mein Surfen durch das Web unter dem Stichwort „Wechseljahre“ nennen, da es gleich noch um Wölfe und Schweine gehen wird – bin ich auf ein skurriles Thema gestoßen, das seit mehreren Jahrzehnten immer wieder diskutiert wird: die Synchronisation der Menstruation bei Frauen. Und da soll es auch einen Zusammenhang zum Thema Wechseljahren geben&#8230;</p>
<div id="attachment_745" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.wechselweiber.de/wp-content/uploads/2012/04/iStock_000006717232XSmall.jpg"><img class="size-medium wp-image-745 " title="iStock_000006717232XSmall" src="http://www.wechselweiber.de/wp-content/uploads/2012/04/iStock_000006717232XSmall-300x205.jpg" alt="Bei Wölfen überlebenswichtig: Ist die Leitwölfin trächtig, sind die anderen Wölfinnen scheinschwanger" width="300" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Bei Wölfen überlebenswichtig: Ist die Leitwölfin trächtig, sind die anderen Weibchen scheinschwanger</p></div>
<p>Aber mal ganz langsam von vorn. Das Phänomen der synchronen Menstruation (dabei geht es genauer gesagt um den synchronen Eisprung) besagt, dass sich der Zyklus von Frauen angleicht, die viel Zeit miteinander verbringen, sodass deren Periode relativ zeitgleich einsetzt. <span id="more-744"></span>Also bei Arbeitskolleginnen, bei WG-Partnerinnen oder besten Freundinnen, die immer zusammen abhängen. Botenstoffe, die Pheromone genannt werden, sollen dafür verantwortlich sein. Sie werden anders als Hormone nicht über das Blut, sondern sozusagen über die Luft weiter gegeben. Wir befinden uns also mitten im Spielfeld der Geruchskommunikation. Die These: das Alphaweibchen in einer Rotte von Frauen gibt den Takt in Sachen Menstruation vor. Erwähnt sei in diesem Zusammenhang ein Versuch aus den siebziger Jahren. Wattebäusche wurden mit dem Achselschweiß einer Alphafrau – also mit ihren Pheromonen &#8211; getränkt und den anderen Frauen mehrere Wochen lang unter die Nase gerieben. Eine andere Gruppe von Frauen bekam nur etwas Alkohol unter die Nase getupft. Das Ergebnis war eindeutig. Der Zyklus-Abstand der Teilnehmerinnen der ersten Gruppe hatte sich um einige Tage verkürzt und sich dem Zyklus der Alphafrau angenähert. In der anderen Gruppe blieben die Zyklen unverändert.</p>
<p>In der Tierwelt ist dieses Phänomen bekannt und überlebenswichtig. So sind im Wolfsrudel die Weibchen scheinträchtig, sobald die Alphahündin Junge trägt, um später bei der Aufzucht zu helfen. Die Leitbache in einer Wildschwein-Rotte synchronisiert die Aufnahmebereitschaft aller Schweinedamen, infolge dessen kommen alle Frischlinge der Sippe innerhalb eines Tages zur Welt. Zeitgleiche Eisprünge konnten Wissenschaftler auch bei Mäusen und Ratten nachweisen. So auch ein zeitgleiches Ausbleiben des Eisprungs.</p>
<p>Da wären wir also bei den Wechseljahren und wieder zurück bei uns Menschendamen. Folgendes Beispiel führen Befürworter der Synchron-These in Hinblick auf die Wechseljahre gern an: Eine Frau Anfang fünfzig lebte noch mit ihrer 17jährigen Tochter zusammen, hatte nur noch sehr unregelmäßig ihre Periode. Als die Tochter anfing die Pille zu nehmen, also den Eisprung chemisch verhinderte, endeten die Wechseljahre der Mutter endgültig.</p>
<p>Trotz dieses Beispiels und meiner tierischen Seitenblicke sei an dieser Stelle betont, dass es derzeit keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber gibt, dass der Zeitpunkt der Wechseljahre durch eine Synchronisation mit anderen Frauen beeinflusst wird. Aber das mal theoretisch zu Ende zu spinnen, macht schon Spaß. Die Vorstellung, in meiner Frauenrunde erst einmal das Alphatier zu bestimmen, um dann anschließend die Schweißfährte aufzunehmen &#8230; Ich errieche also unbewusst, dass das Ei der Freundin nicht mehr regelmäßig hüpft? Und das steckt dann auch noch an? Würde ja bedeuten, jeglichen Kontakt mit Freundinnen zu vermeiden, um möglichst spät in die Wechseljahre zu kommen. Ich würde mal sagen, meine Freundinnen sollen schön meine nicht synchronisierte Selbsthilfegruppe bleiben. Jede mit ihrem eigenen Eisprung oder eben auch nicht mehr und den eigenen Sorgen und Ratschlägen. Solltet Ihr allerdings synchrone Erfahrungen in diese Richtung gemacht haben, würde mich das natürlich so richtig brennend interessieren&#8230;</p>
<p>Es grüßt euch herzlich und völlig asynchron,<br />
eure Lisa</p>
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		<title>Alles ist relativ&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 09:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carmen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hallihallo, heute bin ich ein bisschen philosophisch, melancholisch. Ist ja auch kein Wunder, wenn man sich diesen grauen Himmel so anschaut. Aber das ist nicht der eigentliche Grund. Meine Freundin Ute rief heute an und erzählte mir, dass sie gerade fristlos rausgeworfen wurde. Ute ist Freiberuflerin (Werbetexterin) und durch den Rauswurf fehlen ihr jetzt natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallihallo,</p>
<p>heute bin ich ein bisschen philosophisch, melancholisch. Ist ja auch kein Wunder, wenn man sich diesen grauen Himmel so anschaut. Aber das ist nicht der eigentliche Grund.</p>
<p>Meine Freundin Ute rief heute an und erzählte mir, dass sie gerade fristlos rausgeworfen wurde. Ute ist Freiberuflerin (Werbetexterin) und durch den Rauswurf fehlen ihr jetzt natürlich einige kleine Euroscheinchen. Auf meine Nachfrage, ob das denn alles so rechtens wäre, bekam ich nur die Antwort: Wir Freiberufler sind vogelfrei. Ohne Angabe von Gründen kann uns der Chef einfach so sagen, der nächste Erste findet dann ohne Dich statt.</p>
<div id="attachment_734" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.wechselweiber.de/wp-content/uploads/2012/03/iStock_000017115043XSmall.jpg"><img class="size-medium wp-image-734" title="Spiral Galaxy" src="http://www.wechselweiber.de/wp-content/uploads/2012/03/iStock_000017115043XSmall-300x241.jpg" alt="Galaxie" width="300" height="241" /></a><p class="wp-caption-text">In der Unendlichkeit des Weltalls sind wir zwar winzig, aber können dennoch Größe zeigen: durch den Respekt uns selbst und anderen gegenüber</p></div>
<p>Wissen Sie, dass macht mich einfach nur sauer. <span id="more-733"></span></p>
<p>Wie gehen wir denn mit unseren Mitmenschen um! Wo bleiben denn die Achtung und der Respekt vor einander? Es gibt doch eine Moral, oder etwa nicht? Mann, was habe ich mich da reingesteigert. Und dann kam mir die Frage, wie gehe ich eigentlich mit mir selbst um? Gehe ich sorgsam mit mir um? Achte und respektiere ich mich und meine Bedürfnisse, oder erkläre ich mich auch selbst für vogelfrei? Wie oft habe ich mich selbst überfordert und bin über meine Bedürfnisse hinweggegangen, habe mich selbst niedergemacht, aufgeopfert.</p>
<p>Und dann kamen die Wechseljahre. Ich konnte nicht mehr. Ich musste mich um mich kümmern. Wie die Schweizer so schön sagen, ich lernte Sorg zu mir zu haben. Klar habe ich geflucht und geweint, wie ist die Welt so ungerecht, wenn ich mal wieder in meiner Depression steckte. Warum ich?</p>
<p>Aber im Grunde bin ich dankbar! Und zwar von ganzem Herzen! Ohne meine Wechseljahre würde ich noch immer so weiter machen wie bisher. Ohne Achtung und Respekt vor mir und den anderen. Da bewahrheitet sich doch wieder der Satz: Mikrokosmos gleich Makrokosmos. Im Kleinen, so im Großen! Und ich habe bemerkt, da ich jetzt viel sorgsamer mit mir umgehe, verändert sich auch mein Verhalten den anderen gegenüber. Das tut einfach nur gut und erleichtert das Leben ungemein.</p>
<p>Und Ute? Die schickte mir einen Tag später <a title="Die Größe des Universums" href=" http://htwins.net/scale2/" target="_blank">einen Link</a>. Kleiner Tipp: bewegen Sie unten in der Leiste den Button hin und her, dann zoomt man ins Bild hinein oder aus dem Bild raus. Beim Anklicken der Objekte erscheint ein erklärender Text dazu.</p>
<p>Ich habe herzlich gelacht und gedacht, ja das ist es! Alles ist doch so relativ. Und wenn wir das begreifen, können uns die paar Jahre im Wechsel auch nichts mehr anhaben.</p>
<p>In diesem Sinne: Genießen Sie Ihr Leben und den Wechsel.</p>
<p>Ihre<br />
Carmen</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Typisch Frau? Auch Männer leiden in den Wechseljahren&#8230;</title>
		<link>http://www.wechselweiber.de/2012/03/typisch-frau-auch-manner-leiden-in-den-wechseljahren/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 10:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa</dc:creator>
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		<category><![CDATA[validierter Fragebogen nach Heinemann]]></category>

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		<description><![CDATA[Da dachte ich doch immer, es gäbe sie, die typischen Frauenthemen, bei denen Männer einfach nicht mitreden können. Schwangerschaften, Multitasking, Prämenstruelles-Syndrom (PMS) und natürlich die Wechseljahre. Doch beim Stöbern im Netz ist mir klar geworden, zumindest von Letzterem gilt es als ausschließlich weibliche Domäne endgültig Abschied zu nehmen. Was der Frau die Menopause ist, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da dachte ich doch immer, es gäbe sie, die typischen Frauenthemen, bei denen Männer einfach nicht mitreden können. Schwangerschaften, Multitasking, Prämenstruelles-Syndrom (PMS) und natürlich die Wechseljahre. Doch beim Stöbern im Netz ist mir klar geworden, zumindest von Letzterem gilt es als ausschließlich weibliche Domäne endgültig Abschied zu nehmen.</p>
<div id="attachment_726" class="wp-caption aligncenter" style="width: 220px"><a href="http://www.wechselweiber.de/wp-content/uploads/2012/02/iStock_000017546622XSmall.jpg"><img class="size-medium wp-image-726" title="iStock_000017546622XSmall" src="http://www.wechselweiber.de/wp-content/uploads/2012/02/iStock_000017546622XSmall-210x300.jpg" alt="grübelnder Mann" width="210" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Männerwechseljahre? Da kann Mann schon mal ins Grübeln kommen...</p></div>
<p>Was der Frau die Menopause ist, ist dem Mann seine Andropause. Heißt im Fachjargon auch Late Onset Hypogonadism. Schwerlich auszusprechen, also vielleicht lieber Aging Male Syndrom, was als AMS durchaus Speicher-Qualitäten besitzt.<span id="more-725"></span> Soll heißen, das Testosteron als wichtigster Botenstoff unter den männlichen Sexualhormonen nimmt ab der sogenannten Lebensmitte ab. In Sachen hormoneller Rückgang behalten wir Frauen allerdings die Nase vorn. Denn jede von uns ereilt das „Schicksal“ Menopause. Das Absinken des Hormonspiegels erfolgt zügig und unaufhaltsam. Beim Mann hingegen sind nur 10 bis 15 Prozent von diesem AMS betroffen. Zwischen 45 und 65 ereilt es den Mann oder eben – mit einer höheren Wahrscheinlichkeit – auch nicht.</p>
<p>Bis vor kurzem waren die männlichen Wechseljahre wissenschaftlich nicht exakt definiert. Mittlerweile kann Mann sogar im Internet im <a title="validierter Fragebogen nach Heinemann" href="http://www.drhohmuth-urologe.de/selbsttests/hormonmangel-und-wechseljahre/index.html" target="_blank">Fragenkatalog</a> feststellen, ob er betroffen ist.</p>
<p>Auch gibt es fachlich abgesegnete Merkmalslisten, die den Mann als Wechseljahrs-Kandidaten charakterisieren:</p>
<ul>
<li>Top 1: Fehlende Morgenlatte, weniger sexuelle Fantasien, Erektionsstörungen (ohne Top 1 übrigens keine Andropausen-Diagnose)</li>
<li>Top 2: Körperliche Einschränkungen in den Bereichen Kraft und Ausdauer</li>
<li>Top 3: Stimmungsschwankungen wie Energieverlust, Traurigkeit, Müdigkeit</li>
</ul>
<p>Von Midlife-Krise, Burnout &amp; Co ist ja in der Männerwelt oft die Rede, aber über Niederlagen im Schlafzimmer wird kaum geredet. So kommt der betroffene Mann auch meist nicht auf die Idee, seinem Hormonspiegel mal denselbigen vorzuhalten, um seinem Leiden auf den Grund zu gehen.</p>
<p>Auch wenn Morgenlatte und Erektionsstörungen primär ausschließlich männliche Phänomene sind, mit Gefühlsschwankungen und schwindender Vitalität kennen wir uns bestens aus. Sind also tatsächlich Leidensgenossinnen. In einer Hinsicht sind wir unseren männlichen Pausen-Kollegen allerdings voraus. Wir sprechen relativ offen über das Thema Wechseljahre. Tabu-Thema? Nein, bitte nicht mehr. Und da können sich die Kerle bestimmt eine gehörige Scheibe abschneiden und ein bisschen neidisch auf die Wechselweiber sein.</p>
<p>Und was lerne ich daraus für meinen Alltag? Wenn der Göttergatte bei einem meiner Wutausbrüche wegen nicht weg geräumter Brotdosen wieder einmal PMS anführt – nehmt es euch nicht so zu Herzen, Mama bekommt ihre Regel – dann kontere ich doch beim nächsten väterlichen Schlechte-Laune-Flash mit: Kinder, bleibt locker, das ist pathologisch. Ich sag nur AMS&#8230;</p>
<p>Eure Lisa</p>
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		<title>Wahrheit</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 09:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carmen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Boulevard Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Florian Zeller]]></category>
		<category><![CDATA[Herbert Knaup]]></category>
		<category><![CDATA[st. pauli theater]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Wahrheit, was ist das? Selbst die Philosophen streiten sich noch immer darüber.“ Das sagte am Mittwochabend Herbert Knaup als Michel in dem wunderbaren Stück „Die Wahrheit“ von Florian Zeller, das gerade am St-Pauli-Theater in Hamburg zu sehen war. Eine abwechslungsreiche Boulevard-Komödie mit doppeltem Boden, gespielt von facettenreichen, großartigen Schauspielern. Kurz zum Inhalt: Zu Beginn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Die Wahrheit, was ist das? Selbst die Philosophen streiten sich noch immer darüber.“ Das sagte am Mittwochabend Herbert Knaup als Michel in dem wunderbaren Stück „Die Wahrheit“ von Florian Zeller, das gerade am <a title="St. Pauli Theater" href="http://www.st-pauli-theater.de">St-Pauli-Theater</a> in Hamburg zu sehen war. Eine abwechslungsreiche Boulevard-Komödie mit doppeltem Boden, gespielt von facettenreichen, großartigen Schauspielern.</p>
<div id="attachment_716" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.wechselweiber.de/wp-content/uploads/2012/02/iStock_000015264909XSmall.jpg"><img class="size-medium wp-image-716" title="iStock_000015264909XSmall" src="http://www.wechselweiber.de/wp-content/uploads/2012/02/iStock_000015264909XSmall-300x200.jpg" alt="Betrug" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Wahrheit, Lüge, Liebe, Betrug - die ewigen Themen, die uns auch in der Lebensmitte nicht loslassen...</p></div>
<p>Kurz zum Inhalt:<br />
Zu Beginn sehen wir, dass der Mann – also besagter Michel – seit sechs Monaten ein Verhältnis mit der Frau seines besten Freundes hat. <span id="more-715"></span>Im weiteren Verlauf erfahren wir Zuschauer dann mittels weiterer Wahrheiten (oder sind es doch Lügen?), dass der beste Freund schon seit Beginn der Affäre davon wusste, da er von der Frau des Mannes  informiert worden ist. Und diese beiden wiederum haben seit 18 Monaten ein Verhältnis. Der Mann fühlt sich am Ende des Stückes einfach nur von allen  belogen und betrogen. Alle sind Lügner, nur er hat sich immer an die Wahrheit gehalten.</p>
<p>Ich habe sehr viel gelacht und hinterher mir viele Gedanken über Wahrheit gemacht.</p>
<p>Haben wir nicht alle ab und zu unsere kleinen Notlügen zur Hand? Unsere persönlichen Ausreden anderen und natürlich uns selbst gegenüber? Ich glaube, ohne die geht es auch gar nicht. Aber ist es uns eigentlich bewusst, wenn wir eine verwenden? Vieles ist ein Automatismus geworden. Keiner kontrolliert uns.</p>
<p>Doch, einen habe ich vergessen: Meinen Körper! Seit ich in den Wechseljahren bin macht sich mein Körper oft sehr deutlich bemerkbar, und das auch noch sehr laut: „Du belügst dich!“ Erst haben mir meine Symptome Angst gemacht und ich habe versucht, wieder „gesund“ zu werden, bis ich gemerkt habe: STOP! Dein Körper sagt dir seine und somit deine Wahrheit.“ Willst du das jetzt wirklich, oder machst du das nur wegen der anderen?“</p>
<p>Ich komme jeden Tag ein bisschen näher zu mir. Und die Symptome werden auch weniger. (Bilde ich mir zumindest ein.) Wenn ich ehrlich bin, bin ich meinen Wechseljahren sogar dankbar. Das ist meine Wahrheit und was die Philosophen dazu sagen ist für mich nicht wirklich wichtig: Sollen sie sich einfach weiter streiten.</p>
<p>Ihnen wünsche ich viele wahre Momente und sage Tschüss bis demnächst</p>
<p>Ihre Carmen</p>
<p>P.S. Vielleicht wäre es besser gelaufen, wenn Christian Wulff die Wahrheit seiner Wechseljahre ernst genommen hätte.</p>
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		<title>Gast-Erfahrungsbericht (Teil 2): Hurra, jetzt geht’s wieder aufwärts!</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 09:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Laden lief gut weiter – wenigstens eine Sorge, die ich nicht hatte. Bis Mitte 2010 war ich dann so weit, dass ich mich freiwillig in eine Psychosomatische Klinik einweisen lassen wollte. Es folgten diverse Termine bei Psychologen, die mich wieder wegschickten mit den Worten „Sie sind ein Fall für Hormone und nicht für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Laden lief gut weiter – wenigstens eine Sorge, die ich nicht hatte. Bis Mitte 2010 war ich dann so weit, dass ich mich freiwillig in eine Psychosomatische Klinik einweisen lassen wollte. Es folgten diverse Termine bei Psychologen, die mich wieder wegschickten mit den Worten „Sie sind ein Fall für Hormone und nicht für die Psychiatrie“ &#8230; also wieder zum Frauenarzt. Sein Konzept: „Sie brauchen keine Hormone, Sie müssen mal was an ihrem Gewicht tun, viel frische Luft und sagen Sie sich: es geht vorüber“.</p>
<p>Ich glaube das war der Tag, an dem ich jeden männlichen Gynäkologen hätte umbringen können. Alles platze aus mir heraus.<span id="more-712"></span> Ob er meine, ich gefalle mir mit ca. 18 Kilo zuviel? Die Schwerkraft sei bei mir so sehr verlagert, dass ich das Gefühl hätte, morgens nur mit einem Flaschenzug aus dem Bett kommen zu können und besonders witzig fände ich es auch nicht, meine dicken Füße in Schuhe zu zwängen, die wohl mal zu heiß gewaschen wurden. Meine Haare seien der letzte Schrei, entweder sie seien fettig, oder ständen vom Kopf ab. Einstein war dagegen gut frisiert. Danach heulte ich im Arm der Sprechstundenhilfe und fuhr nach Hause.</p>
<p>Zu Hause angekommen rief mich der blöde Doc an und bestellte mich für sofort zurück. Er gab mir dort eine Packung Remifemin. „Die nehmen Sie in den ersten 4 Wochen morgens und abends. Ihre anderen Tabletten setzen Sie nach und nach in Begleitung Ihres Hausarztes ab“.</p>
<p>Schon wieder neue Pillen&#8230; nun ja, werden es mal versuchen. Ich nahm die Tabletten schön regelmäßig ein, die anderen bauten wir langsam ab. Geschlafen wurde mit Eieruhr am Mittag, erst nur 1 Stunde und dann jeden 2ten Tag 10 Minuten weniger. Nach 1 Monat war ich wieder die Alte, fast&#8230; meine Haare habe ich mir kurz schneiden lassen, mein Gewicht pendelt sich wieder langsam nach unten ein. Noch 10 Kilo, und ich bin wider in Ausgangszustand. Natürlich muss ich etwas mehr auf die Ernährung aufpassen und das mit der frischen Luft ist wirklich wichtig. Ich heule immer noch, wenn ich was Trauriges sehe, aber es bringt mich nicht mehr um.</p>
<p>Vor 3 Monaten machte ich was unglaublich Dummes. Ich las die Beschreibung von Remifemin, aber wie wir Frauen sind, natürlich nicht ganz. Ich kam nur bis zu dem Satz „Nicht länger als 3 Monate einnehmen…“ Ich setzte SOFORT Remifemin ab und nach 1 Woche bekam ich wieder diese Anzeichen, die ich ja schon kannte.</p>
<p>Nach einem Gespräch mit meinem Gynäkologen nehme ich Remifemin nun wieder und es ist Gott-Sei-Dank wieder alles ok. Heute weiß ich, dass ich Remifemin so lange nehmen kann, wie es mir gut tut. Und wenn ich es bis ins hohe Alter nehmen werde, so lange es mir gut geht, ist es ok&#8230; Deswegen meine lieben Wechseljahrfrauen: Es ist nicht immer leicht mit uns, aber vielleicht wird es für viele leichter, wenn sie meinen Bericht nun gelesen haben.</p>
<p>Vielleicht sollten so manche Männer auch mal diesen Bericht lesen, um ihre Frauen verstehen zu lernen. Meinem Mann geht es besser, seitdem er weiß dass ich nicht schwer krank bin, sondern nur ein wenig die Jahresringe wechsele. Seine Worte: „So ist das man nun mit den Frauen, wenn die in die Blüte Ihrer Jahre kommen“.</p>
<p>Es grüßt ganz herzlichst<br />
eure Johanna</p>
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		<title>Gast-Erfahrungsbericht (Teil 1): Wechseljahre? Oder was war mit mir los?</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 09:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Beruhigungspillen]]></category>
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		<description><![CDATA[Manchmal ist es ganz schön schwer zu beschreiben was mit einem los ist, vor allem dann, wenn man es selber gar nicht greifen kann. Ich habe einige Zeit gebraucht, um dahinter zu kommen und möchte euch davon berichten. Bestimmt erkennt sich so manch eine darin wieder. Diesen Frauen kann ich nur sagen: „Kopf hoch — [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal ist es ganz schön schwer zu beschreiben was mit einem los ist, vor allem dann, wenn man es selber gar nicht greifen kann. Ich habe einige Zeit gebraucht, um dahinter zu kommen und möchte euch davon berichten. Bestimmt erkennt sich so manch eine darin wieder. Diesen Frauen kann ich nur sagen: „Kopf hoch — es geht weiter — es dauert nur ein kleines bisschen“</p>
<p>Seit 1994 bin ich nun schon total operiert. Ich freute mich sogar darauf – endlich nicht mehr die ollen Regelschmerzen und die anderen Begleiterscheinungen. Freute mich auf schwimmen gehen können, wann ich es wollte und vieles mehr. An Wechseljahre hatte ich zwar gedacht, aber doch bitte nicht mit 32 Jahren.<span id="more-700"></span></p>
<p>Meine gute Laune hielt sehr lange an und mein Körper machte mir keine Schwierigkeiten. Es ging ohne Beschwerden in ein fröhliches Leben weiter. Bis – tja, bis ich 2007, also mit 45 so komische „Allüren“ bekam, nicht sofort, aber so innerhalb von 2–3 Monaten. Mein Frauenarzt meinte, dass sich das wieder lege, ich solle mir mal keine Sorgen machen. Irgendwie wurde es aber immer komischer.</p>
<p>Hmmmm – was war los mit mir? Ich fing an zu heulen wenn ich eine traurige Situation mitbekam, Hitzewellen, schwindelig am Morgen, irgendwie taten mir alle Gelenke weh und meine Figur entwickelte auch auf einmal ein Eigenleben. In meinem Kopf fingen Stimmen an mit mir zu reden, Menschen, mit denen ich seit Jahrzehnten keinen Kontakt mehr hatte. Und ich fing an zu verzweifeln. Meine Kinder meinten, das ich eine extrem andauernde schlechte Laune hätte, die wäre ja schlimmer als in der Zeit (10 Jahre zuvor) als ich aufgehört hatte zu rauchen.</p>
<p>Ich bin zum Hausarzt gerannt: „Hilfe Doctore, ich drehe ab!“ Es wurde Blut abgenommen und diverse anderer Tests gemacht. „Es sind wohl Ihre Nerven, vielleicht ein wenig arg überarbeitet.“ Da ich ein kleines gut gehendes Geschäft habe, glaubte ich ihm. Ich nahm also meine Blutdruckmittel, meine Beruhigungspillen und obendrauf noch das Mittelchen zur Muskelentspannung. Von dem Tag an lief ich herum wie eine Schlafwandlerin. Ich kam morgens nicht aus dem Bett und wenn ich eine Gelegenheit fand mich zu verdrücken zum Schlafen, dann tat ich es auch.</p>
<p>Dann kam mein Termin beim Frauenarzt. Sie fand mich ein wenig „apathisch“ aber ansonsten wäre ja alles fein. Meine Hormone seien ein wenig „angespannt“ – was immer sie damit auch meinte — aber das würde sich auch wieder so legen. Ich fuhr also wieder nach Hause direkt in mein Bett. Vom vielen liegen bekam ich natürlich Rückenschmerzen und meine Figur passte sich dem breiten Bett an. Ich stand neben mir, war zu nichts mehr zu gebrauchen, weil der Körper sich an das viele Schlafen gewöhnt hatte. Ausgehen oder Feierlichkeiten besuchte ich schon gar nicht mehr, war mir alles zu viel&#8230;</p>
<p>In Teil  2 geht&#8217;s weiter,<br />
es grüßt ganz herzlichst<br />
eure Johanna</p>
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		<title>Speckrolle rückwärts!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 11:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beater</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hatte ich nicht gerade im Sommer zwanzig Stück Butter abgenommen? Ohne Diät. Einfach so. Mit Sport, Hormon-Flow etc&#8230;..? War ich das, die im Sommer dreimal in der Woche beim Sport war, die Avancen vom persischen Kioskbesitzer von umme Ecke bekam, und die dachte, der arabische Frühling sei hier ausgebrochen? Nein, nein, mich hat kein Mann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Hatte ich nicht gerade im Sommer zwanzig Stück Butter abgenommen? Ohne Diät. Einfach so. Mit Sport, Hormon-Flow etc&#8230;..? War ich das, die im Sommer dreimal in der Woche beim Sport war, die Avancen vom persischen Kioskbesitzer von umme Ecke bekam, und die dachte, der arabische Frühling sei hier ausgebrochen? Nein, nein, mich hat kein Mann angeguckt, weil ich so erschlankt war, es war wirklich nur ein Traauumm!</p>
<div id="attachment_688" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.wechselweiber.de/wp-content/uploads/2012/01/Toertchen.jpg"><img class="size-medium wp-image-688" title="Toertchen" src="http://www.wechselweiber.de/wp-content/uploads/2012/01/Toertchen-300x199.jpg" alt="Törtchen" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Alles ganz natürliche Zutaten, das kann doch gar kein Hüftgold werden...</p></div>
<p style="text-align: left;">So Beate, nun schau mal der Realität ins Auge: Na ja, irgendwie habe ich meine Hose wohl zu heiß gewaschen. Hey, im Winter muss ich doch besser gepolstert sein wegen der Kälte&#8230;, die so gar nicht eintritt. Schade eigentlich! Nein, die anderen sind Schuld!!! Ich glaube, die Frauenmagazine und die Diätmittelhersteller stecken unter einer Decke! <span id="more-687"></span>Vor Weihnachten durften wir  in jeder Zeitschrift die fett lackierten Enten mit mordsmäßiger Sauce mental in uns einsaugen. Dicke Kartoffelklöße, gefüllt mit geräuchertem Speck, auf frisch polierten mit Pfeffer besäuselten Tellern begutachten. Oh, und aus der  <a title="Landlust" href="http://www.landlust.de">Landlust</a> gleich noch die herrliche Walnuss-Schokotarte mit Baiserdeckel nachbacken! Unverschämt lecker! Mannomann! Die Food-Stylisten haben wieder ganze Arbeit geleistet!</p>
<p style="text-align: left;">Ja, und nun haben wir den Speck! Zur Zeit ist bei mir echt Doppelrollenalarm, vorne wie hinten. Wenn dann nicht noch diese Erdanziehung wäre!!! Ich habe den Eindruck, die wird immer stärker mit der Zeit! Selbst die Rollen da ganz unten wollen nicht mehr so wonnig aussehen, wie einst. Hat mir meine Freundin auch schon bestätigt. Hm!? Von den Dellen ganz zu schweigen. Da pese ich den ganzen Tag auf meinem Rad durch die Stadt, zwanzig Kilometer sind da nix. Ja, und diese Delleritis zieht sich bis zum Unterschenkel. Ach: Sch. d. H. d.!! Solange ich nicht unter der Burka hause, sollte mir das egal sein. Mann, ich glaube, mir geht es zu gut!!??</p>
<p style="text-align: left;">Aber was hörte ich jüngst: Der Hintern ist das neue Dekolleté!! Das ist eine Aussage, in der ich mich bestätigt fühle. Ich habe nämlich einen stattlichen Hintern und wäre bei Rubens sicherlich unter die ersten zwei gekommen. Was für ein himmlischer Gedanke, verewigt in der Kunsthalle zu hängen. Als Vorbild für uns herrlich wonnige, propere Weiber! Wechselweiber!!</p>
<p style="text-align: left;">Wenn ich in meinem Sportclub bin und mich im Spiegel inspiziere, bin ich mit Abstand die weiblichste vom Körperbau. Wenn ich nicht voll aus der Form laufe, wie gerade  jetzt, finde ich es sogar richtig schön. Stehen mal andere Frauen im Kurs, mit knallpeng schönen Hintern, bin ich total begeistert. Das sieht einfach klasse aus! Also Mädels,  die Selbstsicherheit aus der Garage holen, abstauben und los! Wir stehen auf unsere Rollen und lassen sie uns von nichts und Niemandem nehmen.</p>
<p style="text-align: left;">Und als Tipp: Lieber die <a title="Happinez" href="http://www.happinez.de/" target="_blank">Happinez</a> lesen. Da kommt man nicht auf dumme Gedanken, sondern genießt die ganze Fülle des Daseins! (Boah, Beate, was für Worte. An dir is ne Dichterin verloren gegangen&#8230;)</p>
<p>Liebe Grüße von<br />
Beate</p>
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